über den Zirkel

Wer findet sich im Zirkel?

Die Verbindung Zirkel ist eine unter fünf Verbindung an der HFT Stuttgart, der früher weit über Baden-Württemberg hinaus bekannten ehemaligen Staatsbauschule Stuttgart – unserem „Stall“. Aus ihr rekrutiert sich der Mammutanteil der zur Zeit über 100 Mitglieder. Seit mehreren Jahren hat sich der Zirkel für Frauen geöffnet. Bunt gemischt haben wir nun gemeinsam viel Spaß.

Was steckt hinter dem Zirkel?

In unseren Reihen soll auch die Tradition gepflegt werden, doch die Hauptsache ist der Erfahrungsaustausch zwischen Jung und Alt. Die Verbindung bedeutet für uns die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und diese bei eigenen Veranstaltungen und der anderer Verbindungen zu pflegen. Viel Spass und viele Freundschaften ergeben sich in unserem Bund, doch auch das „füreinander da sein“ spielt eine wichtige Rolle.

Was macht der Zirkel?

Für die Studenten der HFT Stuttgart bietet der Zirkel jedes Semester möglichst ein bis zwei Exkursion an. Interessante Baustellen- oder Firmenbesichtigungen mit den dazugehörigen Fachleuten geben ihnen einen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Baubranche.

In der Verbindung spielt sich ein erheblicher Teil der Veranstaltungen im sportlichen Bereich ab. Seien es der Langlauftreffpunkt oder der Bauschullauf im Winter, die Mountainbike-Touren,… die Fitness kommt nicht zu kurz.

Gesellschaftlich zu geht es vor allem beim 1. Mai auf unserem Zirkelhaus und dem Stiftungsfest, das jährlich im Sommer stattfindet. Für das körperliche Wohl ist bei diesen Treffs immer bestens gesorgt. Weitere feste Termine sind verschiedene Besuche auf den Stuttgarter Highlights, wie z.B. dem Weindorf, oder Ausflüge zum Wandern und Erholen.

„Geschichte“ des Zirkels:

Aus dem im Jahre 1872 gegründeten „Geselligen Liederkranz an der Baugewerkschule “ ist am 23. Juni 1919 die Vereinigung Zirkel mit einer Ski- und Sportabteilung hervorgegangen. Als äußeres Zeichen wurden die Farben Schwarz, Blau, Rot des ehemaligen Liederkranzes übernommen und als Bierzipfel getragen. Die Namensgebung Zirkel sollte ausdrücken, dass diese Vereinigung keine Verbindung im Sinne der damaligen Burschenschaften sein sollte. Das 2. Stiftungsfest im Jahre 1921 machte aus der Vereinigung eine Verbindung, da der Generalkonvent das Tragen von Vollcouleur beschlossen hatte. Schon 1923 wurde ein Freundschaftsbund mit der „Teutonia Karlsruhe“, einer Verbindung aus Karlsruhe geschlossen. Doch durch das Regime des dritten Reiches wurde die Verbindung 1935 aufgelöst bzw. in die „Kameradschaft Schill“ umgewandelt.

Nach dem Krieg, 1947, wurde die Schneelauf- und Sportabteilung Zirkel neu gegründet. Zwei Jahre später wurde das Tragen der Halbcouleur beschlossen. Ein weiteres wichtiges Ereignis folgte im Jahr 1950: Die erstmals durchgeführten Wintersportkämpfe auf dem Ruhestein waren die Vorläufer des Bauschullaufes, der erstmalig am 20./21. Januar 1951 in Baiersbronn-Schliffkopf durchgeführt wurde. Die Verbindung Zirkel war Mitbegründer dieser Veranstaltung und die ersten 16 Jahre federführend tätig, bis 1964 die Organisation in die Hände des Kultusministeriums Baden-Württemberg überging. Mit dem Datum der ersten Wintersportkämpfe auf dem Ruhestein verbindet sich die Eintragung des Zirkels ins Vereinsregister und die Bezeichnung „Verbindung an der Staatsbauschule Stuttgart“. Und nur ein Jahr später wurde wieder das Tragen der Vollcouleur beschlossen. 1954 verbrüderte sich die Verbindung Zirkel mit der Sportverbindung Hohenneuffen aus Esslingen.

Die Entwicklung der Verbindung Zirkel verlief in den Folgejahren erfreulich und hatte stets aufstrebende Tendenzen. Dies führte schließlich zum Bau des „Zirkelhauses“. Es ist seit der Einweihung am 6. Juli 1968 der Treffpunkt vieler sportlichen und gesellschaftlichen Ereignisse.

In den letzten 30 Jahren hat die Verbindung sich vor allem ihren gesellschaftlichen und sportlichen Höhepunkten gewidmet. Erst im Jahr 2000 wurde eine neuerliche große Investition getätigt. Das Zirkelhaus bekam eine neue Küche und wird nun Stück für Stück renoviert und modernisiert. So läßt es sich dort weiterhin gut feiern – und gut übernachten.

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